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Uptasia Test: Detailreiche Wirtschaftssimulation für Städtebauer mit Adleraugen

03.05.2014 um 10:00 Uhr in TestBrowsergamesSimulation

Uptasia

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Vor fast drei Monaten ist Uptasia in die Open-Beta-Phase gestartet. Eine Woche, nachdem der Spielentwickler und Betreiber upjers die Tore zur Welt des free-to-play Browsergames für alle Interessierten geöffnet hatte, ging schon der zweite Server online, damit genug Platz für alle ist. Die Mischung aus Wimmelbildspiel und Wirtschaftssimulation führt euch ins 19. Jahrhundert, wo ihr Rohstoffe sammelt, eine eigene Siedlung aufbaut und in allerlei Gebäuden nach einer Reihe verschiedener Objekte sucht. Eine Mischung aus Aufbau-Simulation und Suchbild-Spielchen also. Spricht im Grunde nichts dagegen, die Frage ist nur, ob so ein Konzept auch auf Dauer spannend bleibt. Unsere Neugier ist auf jeden Fall geweckt – deshalb tauchen wir nun ein, in die farbenfrohe Welt von Uptasia.

Erste Schritte nach einem großem Zeitsprung

Nachdem wir uns bei Uptasia angemeldet haben, werden wir von einer freundlichen Beraterin und ihrer niedlichen Katze in Empfang genommen – besser gesagt, bittet uns die Dame gleich mal um Hilfe, aber wieso auch nicht. Schließlich sind wir ja nicht ins 19. Jahrhundert gereist um Däumchen zu drehen. Zu Beginn verfügen wir über ein Startguthaben von 3.000 Münzen. Wir errichten also unser erstes Gebäude, eine Bäckerei, in der wir anschließend Brötchen herstellen. Beide Aufgaben bescheren uns eine Belohnung und einen Einblick in den Shop und die Funktionen der Gebäude in Uptasia. Auf diese Weise verdienen wir einen kleineren Betrag an Münzen und sammeln einige Erfahrungspunkte. Dabei lauschen wir der beruhigenden Hintergrundmusik. Bevor wir jedoch einen Zustand der völligen Entspannung erreichen und womöglich noch einschlafen, schalten wir sie lieber aus und behalten lediglich die Geräusche bei. Sobald wir die frischgebackenen Brötchen aus dem Ofen genommen haben, bedienen wir die ersten Kunden. Dafür steht bereits ein Marktplatz bereit, um den sich eine Reihe von Figuren mit Buttons über dem Kopf bewegen. Bei den Symbolen handelt es sich um Münzen und die Menge zeigt uns schon bevor wir sie anklicken an, ob wir an dem Kunden einen größeren oder einen kleineren Geldbetrag verdienen können. Das ist nützlich, doch im Endeffekt spielt es eigentlich keine Rolle. Wir wollen schließlich Geld horten und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Also bemühen wir uns zunächst einmal darum, die fehlenden Produkte, nach denen unsere Besucher verlangen, bereitzustellen.

Mit einer Bäckerei und einem Blumenladen beginnt der Ausbau unserer Siedlung.

Eine rote Markierung zeigt uns, welche Wünsche wir noch erfüllen müssen. Sobald die verschwindet, bedeutet das, dass alle Waren vorhanden sind und dem Verkauf nichts mehr im Wege steht. Der Marktplatz ist jedoch nicht das einzige Gebäude, das bei unserer Ankunft in Uptasia bereits vorhanden ist. Unsere Villa steht auch schon da und so brauchen wir die ersten Nächte nicht unter der Brücke zu hausen – Glück gehabt, doch wie wir schnell feststellen, werden uns die Verbesserungen, die wir im Laufe der Zeit an unserem Zuhause in Uptasia vornehmen können, einiges an Arbeit abverlangen. Statt Rohstoffe zu sammeln oder Geld zu investieren, müssen wir vorerst eine ganze Menge Wimmel-Punkte verdienen, um unsere Villa aufwerten zu können. Sieht also eher nach einer Langzeit-Aufgabe aus. Für kurzfristige Ziele sorgen unsere namenlose Begleiterin und die verschiedenen Quests, die in unterschiedliche Kategorien eingeteilt sind. So besorgen wir uns Dekorationen, um die dazugehörige Punkte-Kategorie aufzustocken, meistern eine bestimmte Anzahl an Wimmelbildern und bereiten Lieferungen im großen Stil vor. Die Quests sorgen dafür, dass wir in Uptasia ständig kleinere Ziele vor Augen haben und nicht planlos durchs Spiel irren. Außerdem stellen sie eine scheinbar niemals versiegende Quelle an Belohnungen dar. Die brauchen wir vor allem, um zusätzliche Erfahrungspunkte zu sammeln, denn die Produktion von Backwaren, Blumen und anderen Waren bringt vor allem am Anfang nur einzelne Punkte ein. Mit jedem Herstellungsprozess, den wir einleiten, nimmt die Fabrik Schaden, wodurch sich die Wartezeiten bis zur Fertigstellung verlängern. Das lässt sich jedoch durch Reparaturen beheben.
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Typ:
Browsergames
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