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Star Stable Test: Kostenloser Probe-Galopp auf der Pferdeinsel Jorvik

06.08.2014 um 15:53 Uhr in TestDownload SpieleRPG

Im Galopp durch die Welt von Star Stable.

Viele kleine Mädchen und bestimmt auch Jungs träumen davon, ein eigenes Pferd zu besitzen, auf dessen Rücken sie dann frei und wild durch die weite Landschaft galoppieren. Nur frisst einem so ein Gaul die Haare vom Kopf und nicht jeder hat eine Koppel hinterm Haus, auf der Platz für ein edles Ross wäre. Insofern trifft es sich doch gut, dass du im Onlinespiel Star Stable die Möglichkeit bekommst, deine Liebe für Pferde auf platz- und kostensparende Weise auszuleben. Das Spiel vom schwedischen Publisher Star Stable Entertainment und Entwickler Pixel Tales ist seit 2012 online und verzeichnet dem Betreiber zufolge weltweit über zwei Millionen Nutzer. Wir wollen heute einmal einen Ausritt auf der virtuellen Insel Jorvik wagen.

Über Feld und Wiesen und auch mal durch die Stadt traben und galoppieren wir.

Star Stable ist ein Downloadspiel, das wir uns kostenlos herunterladen können. Allzu riesig ist der Client vergleichsweise nicht, deshalb geht das Prozedere recht zügig vonstatten und wir können alsbald mit der Erstellung unseres Charakters beginnen. Hier wundern wir uns ein bisschen, weil wir nämlich nur Mädchen als Spielfigur auswählen können. Klar, die meisten Interessenten sind sicher weiblich, aber dennoch wäre es schön, wenn Jungs, die Pferde mögen, nicht mit Zöpfen antreten müssten. Nach der optischen Gestaltung gelangen wir direkt zur Pferdeauswahl, wo sich eingefleischte Fans der prächtigen Huftiere durchaus eine Weile aufhalten können. Welche Farbe soll das Tier haben und wie soll die Mähne aussehen? Und dann auch noch die Frage nach einem Namen! Wobei uns hierbei ein Generator hilft, eine zur Spielwelt passende Kombination für unseren Charakter und unser Ross zu finden.

Gleich am Anfang üben wir einen Ritt durch einen kleinen Hindernisparcous.

Star Stable

Star Stable

Und schon geht’s los. Es ist positiv anzumerken, dass wir ohne Umschweife direkt mit dem Reiten beginnen dürfen. In Star Stable erwartet uns eine detailreich gestaltete 3D-Welt, die wir wahlweise auf dem Rücken unseres Pferdes oder zu Fuß erkunden. Wir steuern die tierische oder menschliche Figur mit den WASD-Tasten und bestimmen mit Maus und Tastatur Laufrichtung und Tempo. Etwas anstrengend ist die Beleuchtung in Star Stable – irgendwie ist hier immer Dämmerung. Aber gut, schnell gewöhnen sich unsere Augen an das gedimmte Licht und wir erkunden den ersten Abschnitt der Insel Jorvik. (Später merken wir übrigens, dass die Beleuchtung offenbar mit der Tageszeit im echten Leben, zu der wir gerade spielen, zusammenhängt.) Im Grunde ist Star Stable eine Art Rollenspiel. Wir treffen auf allerlei computergesteuerte Charaktere, die für uns Aufgaben bereithalten. Die sind nicht ohne Kontext, sondern führen uns durch die kleinen und großen Geschichten der verschiedenen Familien, die hier residieren. Regelmäßig bringen die Entwickler Updates ins Spiel, die oft neue Storys und entsprechend zusätzliche Quests beinhalten. Wir starten in den Moorland Ställen und bekommen gleich ein paar Aufgaben, die offensichtlich darauf abzielen, uns mit der Steuerung vertraut zu machen. Und so galoppieren wir geschwinden Hufes Feldwege entlang und meistern auch unseren ersten Hindernisparcours. Weitere Quests bestehen darin, bestimmte Gegenstände zu sammeln, zu benutzen oder einfach zum Auftraggeber zu bringen. Für jede absolvierte Aufgabe erhalten wir XP. Die Erfahrungspunkte sind ganz wichtig in Star Stable, denn damit steigen wir im Level auf, was nicht nur die Fähigkeiten unserer Spielfigur verbessert, sondern auch mehr Features zugänglich macht.

Die Statistiken unseres Pferdes und unseres Reiters gilt es stets im Auge zu behalten.

Wir stoßen allerdings an Grenzen. Viele Bereiche des Pferdespiels und zahlreiche Features sind nämlich zahlenden Spielern vorbehalten, den sogenannten Star Ridern. Wir bezeichnen Star Stable daher bewusst nicht als free-to-play Spiel, stattdessen handelt es sich bei der kostenlosen Version eher um eine Art Probespiel. Wer zahlt, dem erschließt sich eine große Spielwelt, die weit über das hinausgeht, was wir in der kostenlosen Testversion zu Gesicht bekommen. Star Rider erhalten außerdem jede Woche ein "Gehalt" in Form von Star Coins, der Premiumwährung, mit der wir uns besondere Items und Ausrüstung kaufen können. Darüber hinaus gibt es viele Pferderassen, die exklusiv Abonnenten vorbehalten sind, darunter heißblütige Araber und robuste Friesen. Generell dürfen Star Rider so viele Pferde im Stall haben wie sie wollen, während wir uns als Gratis-Spieler mit einem Gaul begnügen müssen. Wir könnten, wenn wir uns denn fürs Bezahlen entscheiden, zudem einen Reitclub gründen, in den wir unsere Freunde holen und wo uns auch ein privater Chat zur Verfügung steht, der von der allgemeinen Ingame-Kommunikation getrennt ist. Im Übrigen ist nach Level 4 sowieso Schluss mit Gratis-Spielen. Alles weitere kostet dann echtes Geld. Gut zu wissen für Eltern: Wir können auswählen, ob wir ein Abo abschließen oder einmal eine Lifetime-Mitgliedschaft kaufen wollen. Letztere schlägt mit knapp 60 Euro ganz schön zu Buche, aber immerhin haben wir dann Ruhe und können alles nutzen. Eine Übersicht der einzelnen Bezahlinhalte gibt's hier.

Viele Bereiche des Spiels sind zahlenden Reitern vorbehalten, den Star Ridern.

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