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Forge of Empires Test: Lange Reise von der Steinzeit bis in die Moderne

06.02.2014 um 09:48 Uhr in TestBrowsergamesStrategie

InnoGames‘ Strategie-Browserspiel Forge of Empires verspricht ein ganz besonders ambitioniertes Abenteuer: Wir bauen nicht nur einfach eine Siedlung auf und sammeln Ressourcen, nein: Wir reisen mitsamt unserer Bevölkerung durch die verschiedenen Epochen der Menschheit! 2012 startete das kostenlose Browsergame der Grepolis-Macher und wurde noch während der offenen Testphase beim Deutschen Entwicklerpreis ausgezeichnet. Mittlerweile tummeln sich laut InnoGames Millionen von Spielern in der virtuellen Welt von Forge of Empires und versuchen, durch geschicktes Bauen, Siedeln und Forschen auf geschwindem Wege die jeweils nächste Entwicklungsstufe zu erreichen. Das wollen wir uns einmal genauer anschauen und testen für dich die spielerische Reise durch die Menschheitsgeschichte.
Forge of Empires

Forge of Empires

Wir beginnen ganz klassisch in der Steinzeit. Dementsprechend macht unsere Siedlung nicht allzu viel her, wobei wir durchaus beeindruckt sind von den Steinzeitmenschen, die immerhin schon ein Rathaus errichtet haben. Im Sinne der Zweckmäßigkeit wird hier wohl auf Realismus verzichtet, denn das Rathaus ist eine Art Schaltzentrale, die uns durchs ganze Spiel begleitet. Ein paar Wege befinden sich auch schon in Rathausnähe, an denen wir die ersten Gebäude errichten. Ein paar Hütten für die Bewohner und einige Produktionsgebäude, beispielsweise eine Töpferei und eine Schmiede. Huch! Nach wenigen Minuten sind wir schon in der Bronzezeit gelandet, das ging aber schnell! Ums vorweg zu nehmen: Das wird das letzte Mal gewesen sein, dass wir einen so geschwinden Sprung von einer Ära in die nächste tun. An der Einführung ins Browsergame gibt’s nichts zu meckern. Ein Tutorial in Quest-Form macht uns mit den wichtigsten Spielfunktionen vertraut, wir können eigentlich nicht allzu viel falsch machen. Gut gefällt uns auch, dass wir nicht mehrere Stunden mit dem reinen Aufbau verbringen müssen, sondern gleich zu Beginn den Blick etwas schweifen lassen können – auf die Weltkarte. Hier sehen wir benachbarte Provinzen, die es zu erobern gilt. Unser Reich können wir in Forge of Empires entweder durch kriegerische Auseinandersetzungen erweitern oder aber durch diplomatische Verhandlungen. Auch pazifistisch geprägte Aufbau-Strategen kommen also auf ihre Kosten.

Wir beginnen mit einer winzigen Siedlung in der Steinzeit.

Aber wir wollen uns natürlich mal anschauen, wie so ein Gefecht im Spiel abläuft, also schicken wir zunächst einen Spion los, der für uns die Lage am Zielort auslotet – und setzen dann unsere bislang recht bescheidenen Truppen in Bewegung.

Rundenbasierte Kämpfe erfordern ganz schön viel Geduld

Nunja, große Action haben wir nicht erwarten, bekommen wir auch nicht geboten. Ein Kampf funktioniert rundenbasiert, das heißt: Wir und unser Gegner tun abwechselnd Züge und so nähern wir uns langsam an, bis unsere Einheiten endlich mit dem Speer zustoßen können. In optischer Hinsicht ist das Ganze – gerade im Vergleich zum restlichen Spiel – auch nicht gerade ein Feuerwerk. Eine Map mit Hexagon-Feldern, ein paar Büsche und Steine, fertig. Immerhin: Wir kennen ja noch die alten Browsergames-Zeiten, als Schlachten überhaupt nicht animiert dargestellt waren und wir nur über einen tabellarischen Kampfbericht über das Ergebnis informiert wurden. Selbst in aktuellen Spielen kommt sowas noch vor – dann doch lieber die Forge of Empires Variante.

Langsam nähern wir uns dem Feind ... und er sich uns.

Thema Grafik: Das Spiel kommt im vergleichsweise realistischen Look daher, weniger wuselig als Die Siedler Online, aber auch nicht so abstrakt wie die Comic-Optik in Asterix & Friends oder Goodgame Empire. Uns gefällt das ganz gut, auch der Sound ist in Ordnung – zumindest auf einem Stört-nicht-weiter-Niveau.
Browsergames, Steinzeit, Antike
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Typ:
Browsergames
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12
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