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Farmerama Test: So vielfältig kann das Landleben sein!

29.11.2013 um 11:00 Uhr in TestBrowsergamesSimulation

Farmerama ist schon ein beachtliches Phänomen in der Browserspiele-Welt. Ende 2009 gestartet, legte die kostenlose Bauernhof-Simulation von Bigpoint eine sagenhafte Karriere hin und verzeichnet inzwischen fast 50 Millionen registrierte Spieler weltweit. Nur wenige Browsergames kommen da auch nur ansatzweise ran. Nicht ohne Grund antwortet Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz auf die Frage nach seinem Lieblingsspiel aus dem Portfolio des Hamburger Spielepublishers ohne zu zögern: Farmerama. Was macht die Faszination des Spiels also aus und wieso hat es ausgerechnet Farmerama zum Vorzeige-Beispiel für browserbasierte Farm-Simulationen geschafft? Immerhin gibt es Bauernhofspiele im Internet wie Sand am mehr. Der Frage wollten wir auf den Grund gehen und schlüsseln dir in unserem großen Farmerama Test einmal alle Features und Eigenheiten des Spiels auf.

Erste Schritte auf der virtuellen Farm

Der Einstieg in Farmerama fällt uns ziemlich leicht. Nicht nur wegen der kommunikativen Tutorial-Eule, die uns alle Funktionen erklärt, sondern auch, weil uns das Spielprinzip grundsätzlich bekannt ist aus anderen Farmspielen. Durch bloßes Klicken erledigen wir Aufgaben wie Säen, Gießen, Ernten und Füttern. In Farmerama beginnen wir damit, ein paar Felder anzulegen und ganz grundlegende Gewächse zu pflanzen, namentlich Weizen, Salat und Karotten. Es ist wichtig, immer wieder nachzupflanzen, weil die Tiere auf dem Hof Futter brauchen. Moment mal, Tiere? Welche Tiere? Stimmt, am Anfang ist von tierischer Vielfalt auf unserem Gut nicht viel zu spüren. Wir bauen also schnell einen Hühnerstall und geben dem gackernden Federvieh Wasser und Hühnerfutter. Letzteres stellen wir übrigens selber her, in der hofeigenen Mühle. Und dazu brauchen wir Weizen! Zum Glück ist die Wachstumsdauer der ersten Feldfrüchte recht gering. Ein paar Minuten nur, dann können wir bereits die Ernte einfahren und erneut aussäen. Es gibt in Farmerama natürlich Mittel und Wege, um Wartezeiten bei Pflanzen und bei der Tierzucht zu verkürzen. Beispielsweise haben wir die Möglichkeit, Wasser und Dünger anzuwenden, wobei wir hierbei genau darauf achten müssen, was uns Nachschub am Ende kosten wird – und ob es das wert ist.

Am Anfang erledigen wir erst einmal grundlegende Aufgaben: Säen, Gießen, Ernten. Immer wieder. Das bringt Erfahrungspunkte!

Schauen wir uns doch mal die Währungen und Einheiten im Spiel an. Die reguläre Währung ist Moospenny. Damit kaufen wir Sachen im Shop, zum Beispiel Deko oder Bäume oder Ställe. Dann gibt es noch die besonders wertvollen Tulpgulden, die wir brauchen, um besondere Gegenstände oder Power-ups wie Superdünger zu erwerben. Tulpgulden sind eine Art Premiumwährung, Nachschub gibt’s gegen Bares – oder an verschiedenen anderen Stellen im Spiel, aber dazu später mehr. In der Anzeige am oberen Bildschirmrand finden wir zudem eine Leiste, die sich nach und nach füllt und unser Level darstellt. Einen Levelaufstieg kriegen wir nur hin, wenn wir fleißig Landwirtschaft betreiben und viele Aktionen ausführen, die mit Erfahrungspunkten (EP) belohnt werden. So gibt es unter anderem EP, wenn wir Gemüse ernten oder sich unsere Tiere vermehren. Oder wenn wir erfolgreich Aufgaben erfüllen. Wir klicken mal auf das Farmhaus im hinteren Bereich unseres Bauernhofs und schauen uns aktuelle Aufgaben an. Die können beispielsweise darin bestehen, eine gewisse Anzahl an Gemüse einzufahren oder soundso viele Tiere zu züchten. Für jede erfolgreich absolvierte Aufgabe gibt’s Belohnungen, Engagement zahlt sich also aus!

Leider, leider dauert der Levelaufstieg in Farmerama recht lange, gerade im Vergleich zu ähnlichen Farmspielen. Das ist insofern schade, als uns doch viele Features im Browsergame nur zur Verfügung stehen, wenn wir ein gewisses Level erreicht haben. Also gut. Dann warten wir eben, bis wir das nächste Mal ernten können und schauen uns derweil ein bisschen um. Farmerama hebt sich hinsichtlich Komplexität schon deutlich von anderen Spielen mit Bauernhof-Thematik ab. Ein Klick auf das Landkarten-Schild bringt uns zur Übersicht übers bunte Farmerama-Land.

Auf der Landkarte verschaffen wir uns einen Überblick über alle Spielbereiche.

Nicht alle Bereiche stehen uns von Anfang an offen, vielmehr schalten wir durch regelmäßiges Spielen und Im-Level-Aufsteigen nach und nach weitere frei. In die Stadt können wir aber von Anfang an. Hier finden wir verschiedene Einrichtungen, die unterschiedliche Funktionen haben. In der Post läuft die Kommunikation mit anderen Spielern ab, während sich in der Bank beispielsweise alles ums liebe Geld dreht. Auf dem Markt wiederum bieten wir unsere Waren feil oder kaufen ein.

Geschenke, Geschenke, Geschenke! Gewinn-Chancen und Events

Auch ein Kino gibt es in Farmerama-City. Das Programm beschränkt sich auf Werbung, aber immerhin gibt’s als Belohnung Kinopunkte, wenn wir uns einen Spot anschauen und die können wir gegen Geld oder Superdünger eintauschen – je nach Wahl.

Über die Landkarte gelangen wir auch zum Farmwheel. Das ist so eine Art ins Spiel integriertes Glücksspiel. Einmal am Rad drehen und Geschenk abstauben! Das klingt gut, nur müssen wir für Drehs am Farmwheel Tulpgulden hinblättern und die sind bekanntlich rar. Hin und wieder gibt’s glücklicherweise Freidrehs geschenkt – zum Beispiel beim täglichen Login –, deshalb kommen wir auch dann zum Zug, wenn wir kein Geld ausgeben wollen.

Drehen und Daumen drücken! Am Farmwheel gibt’s nützliche Preise zu gewinnen.

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