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Goodgame Big Farm Test: Solides Bauernglück ohne große Überraschungen

13.12.2013 um 17:00 Uhr in TestBrowsergamesSimulation

Goodgame Big Farm

Goodgame Big Farm

Der Bauernhof ruft! Wie, schon wieder? Er muss doch inzwischen heiser sein. Ja, Farmspiele für Browser oder Mobile-Geräte gibt es tatsächlich eine Menge und Goodgame Big Farm, das wir heute auf Herz und Nieren testen wollen, muss sich daher den Vergleich mit anderen Vertretern des Genres gefallen lassen. Immerhin ist das Browsergame von Goodgame Studios (Goodgame Empire, Goodgame Café) schon etwas mehr als ein Jahr online und verzeichnet, nach Auskunft der Betreiber, über 20 Millionen registrierte Spieler. Da lohnt sich ein genauerer Blick, finden wir.

Während wir unsere Farm aufbauen, treffen wir in Goodgame Big Farm auf viele lustige Gestalten.

Wir fangen in Goodgame Big Farm ganz klein an, mit einem recht winzigen Hof, der allerdings von überwucherten Flächen umgeben ist, die wir im Laufe des Spiels freischalten und vom Gestrüpp befreien. Alle paar Level können wir ein neues Stückchen Land dazukaufen. Ganz recht, obwohl es angeblich uns gehört, müssen wir trotzdem Dollar dafür hinblättern – oder sogar Gold, wenn wir uns nicht gedulden können. Dollar ist die reguläre Spielwährung, die wir als Belohnung bekommen, wenn wir Aufgaben erfüllen oder im Level aufsteigen, aber auch durch den Verkauf unserer Waren. Gold hingegen ist die Premiumwährung, die wir nicht so oft geschenkt kriegen. Mit Gold erwerben wir bei Bedarf besondere Gebäude und Dekorationen, schalten Features früher frei oder verkürzen Wartezeiten. Ganz klassisch, wie wir das aus anderen Farm-Simulationen auch kennen – oder eigentlich aus fast allen kostenlosen Onlinespielen, die was mit Aufbau zu tun haben.

Symbol-Flut erinnert an Facebook-Spielchen

Schon nach wenigen Minuten fällt uns auf, dass Goodgame Big Farm so eine Art Mix darstellt aus Bauernhof-Browsergames, die so vor drei oder vier Jahren gestartet sind, und Farmspielen auf Facebook und Co. Die Entwickler haben ganz offensichtlich nicht vor, das Rad neu zu erfinden, aber das tut ja auch nicht unbedingt Not. Warum uns das Spiel an Socialgames à la FarmVille erinnert? Vor allem wegen der Art, wie wir Belohnungen einstreichen. Nach jeder Ernte oder jeder sonstigen Aufgabe ploppt eine Vielzahl an bunten Symbolen auf, die wir einsammeln, indem wir mit der Maus drüber fahren. (Was wir aber auch lassen können, die Belohnungen wandern nach einigen Sekunden trotzdem auf unser Konto.)

Unseren Bauernhof erweitern wir, indem wir angrenzende Grundstücke kaufen und dann vom Gestrüpp befreien.

Also, was ist zu tun? Wir bauen erst einmal Mais an. Denn Mais brauchen wir, um in der Mühle Hühnerfutter herzustellen. Ohne Futter legt das Federvieh natürlich keine Eier. Außerdem können wir Wildblumen säen, aber die haben keinen weiteren Nutzen, außer dass wir sie auf dem Markt verscherbeln können. Die Navigation befindet sich am unteren Bildschirmrand. Über einen Klick auf die Farmverwaltung öffnen wir die Übersicht über unsere Produkte, die sich im Lager befinden. Hier können wir nach Bedarf Sachen einkaufen oder auch verkaufen. Ein bisschen wirtschaftliche Voraussicht kann in Goodgame Big Farm nicht schaden. Grundsätzlich können wir am Anfang aber eigentlich kaum was falsch machen. Allerlei lustige Charaktere wie Farmmädchen Tessa oder der alte Landwirt George versorgen uns die ganze Zeit mit Erklärungen und Aufgaben. Wenn wir denen einfach folgen, geht schon alles seinen Gang. Der Levelaufstieg erfolgt relativ fix, gerade im Vergleich zu Farmerama, wo wir gefühlt endlos viele Erfahrungspunkte brauchen, um aufzusteigen. Auch das erinnert eher an Socialgames denn an klassische Vertreter aus dem Browserspiele-Bereich.
Umso höher unsere Stufe, desto mehr Features schalten wir frei. Die für einen Levelaufstieg erforderlichen Erfahrungspunkte werden als Sterne dargestellt und fallen nach jeder erledigten Aufgabe ab. Abgesehen davon, dass wir wichtige zusätzliche Flächen erhalten, können wir mit steigendem Level auch immer mehr Tiere auf unserem Hof beherbergen und zusätzliches Saatgut verwenden. Auch finden wir nach einigen absolvierten Levels eine geheimnisvolle Mine neben unserem Bauernhof. Das soll’s Edelsteine geben! Oha, schauen wir uns doch mal an. Tatsächlich besteht die Schatzsuche aus einem Klick und einer Wartezeit von ein paar Tagen (!). Dann lassen wir die unsichtbaren Minenarbeiter mal ihr Werk tun und wenden uns anderen Dingen zu.
Browsergames, Simulation, Aufbauspiele
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Typ:
Browsergames
Empfehlung
6
Jahre